Legendentreffen im SPORTLER-Museum Delmenhorst

Am 17. Oktober 2026 trafen sich mehr als 55 deutsche Olympiasieger (Medaillengewinner) und Weltmeister zu einem besonderen Legendentreffen unter der Federführung des Ersten Vorsitzenden Frank Scheffka (im Foto links) und des Zweiten Vorsitzenden Carsten Schmidt (im Foto rechts) nebst Vorstandskollegen, die das SPORTLER-Museum Delmenhorst als Vorstand betreiben. Im Foto in der Mitte (von links) Renate Stecher, Kornelia Grummt-Ender, Ulrike Nasse-Meyfarth und Marlies Göhr.

Mehr als 55 deutsche Olympiasieger, Medaillengewinner und Weltmeister vergangener Jahre haben sich am Samstag (17. Oktober) sich zu einem besonderen Legendentreffen in Delmenhorst getroffen. Anlass war das regelmäßige Jahrestreffen früherer Sportlegenden, für das diesmal das neu gegründete SPORTLER-Museum in Delmenhorst als Anlaufstelle ausgewählt worden war. Das Museum wird von einem Verein getragen, dessen Vorstand unter Federführung des Ersten Vorsitzenden und Museumsgründers Frank Scheffka das Rahmenprogramm für das Treffen organisiert hatte.

Zu den Sportgrößen, die an dem Treffen teilnahmen, gehörten die Sprint-Doppelolympiasiegerin von München 1972, Renate Stecher, die zweifache Hochsprung-Olympiasiegerin (1972 und 1976), Ulrike Nasse-Meyfarth, die 1976 in Montreal mehrfach erfolgreiche Schwimmerin Kornelia Grummt-Ender sowie Sprintstar Marlies Göhr. Aus der Region waren der Schützen-Olympiasieger von 1968 in Mexiko-City, Bernd Klingner (Bremervörde), und der 1964 und 1972 mit Bronze dekorierte Vielseitigkeitsreiter Horst Karsten (Delmenhorst) dabei. Ein weiterer besonderer Gast war der Olympiasieger im Hochsprung von 1980, Gerd Wessig aus Schwerin.

Neben Besuchen im SPORTLER-Museum, einer großen Autogrammstunde und einer bunten Abendveranstaltung wurden die Olympialegenden vom Delmenhorster Bürgermeister Murat Kalmis begrüßt und trugen sich in das Gästebuch der Stadt Delmenhorst ein.

Das SPORTLER-Museum Delmenhorst wurde im Februar 2026 als gemeinnütziger Verein gegründet und die umfangreiche Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert es mitten in der Fußgängerzone von Delmenhorst rund 50.000 zum Teil einzigartige Exponate aus der Welt des Sports. Bestaunen kann man dort z. B. den Original-Trainingsanzug von Heide Rosendahl, den sie 1972 bei den Olympischen Spielen in München trug, oder auch das Trikot von Armin Hary von seinem Olympiasieg 1960 in Rom mit der 4 x 100m Staffel zusammen mit seinen getragenen Spike-Schuh. Weiterhin zeigt das Museum den Speer und das Trikot der Leichtathletin Petra FELKE bei ihrem Olympiasieg 1988 in Seoul bis hin zu großen privaten Sportler-Nachlässen von Olympioniken, u. a. von den Leichtathleten Marga Petersen und Martin Lauer sowie Boxolympiasieger Dieter Kottysch (1972). Neben Sportkleidung, Geräten und Memorabilia finden sich in der Sammlung über 20.000 Original-Autogramme von Sportlern. Zu den besonderen Ausstellungsstücken zählen original olympische Medaillen und Fackeln von verschiedenen Olympischen und Paralympischen Spielen.

Sport-Legenden und Museumsvorstand auf einem Bild.

Weiter
Weiter

Olympia-Legenden treffen sich im Oktober im SPORTLER-Museum Delmenhorst